Waldner


Ein schönes und ruhiges Osterfest wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen  das Redaktionsteam._DSC0039_b.jpg

Advertisements

Utl.: Gewerkschaft fordert einen „sofortigen Stopp sämtlicher Radikalsparpläne beim Bundesheer“

Wien (APA) – Noch vor drei Jahren waren viele der Meinung, dass man an den Grenzen keine Soldaten mehr brauche, weil die Bedrohungen mittlerweile „aus der Steckdose“ kämen. Die Flüchtlingskrise zeigt allerdings: Die Staatsgrenzen sind längst nicht abgeschafft und ein souveräner Staat kann auf Sicherheitsstrukturen nicht verzichten. Die Heeresgewerkschaft fordert daher ein Ende des Sparens beim Militär.

Österreich hat sein Bundesheer in den letzten Jahren durch ständige Einsparungen an einen Punkt gebracht, wo es möglicherweise die aktuellen Herausforderungen nicht wie gewohnt wird meisten können. Sollte der Assistenzeinsatz an den Grenzen längere Zeit andauern und gleichzeitig ein größeres Hochwasser kommen, wird das Bundesheer am Ende seiner Kapazitäten ankommen.

Wenn der Assistenzeinsatz auf den vollen Umfang von 2.200 Soldaten ausgeweitet wird und Monate lang dauert, werden durch die Rotation insgesamt rund 6.600 Soldaten für den Einsatz benötigt. Und es werden extrem viele Kleinfahrzeuge nötig sein, um diese Soldaten mobil zu halten. Dazu kommt, dass 1.000 Soldaten im Auslandseinsatz sind. Wenn sich das über Monate zieht, wird der Regel- und Ausbildungsbetrieb im restlichen Bundesheer zum Stehen kommen, warnen Experten aus dem Militär.

Ein weiterer offener Punkt ist, wie das Bundesheer diesen möglicherweise monatelange Einsatz finanzieren soll. Er ist nicht budgetiert und es fehlt das Geld dafür. Der Bundesheer-Gewerkschafter Wilhelm Waldner forderte daher gegenüber der APA am Dienstag den „sofortigen Stopp sämtlicher Radikalsparpläne beim Bundesheer“. Das Bundesheer helfe der Bevölkerung bestmöglich immer und überall, wenn es gerufen werde. Allerdings seien die unzähligen Sparpakete am Bundesheer nicht spurlos vorüber gegangen. „Die Leistungsfähigkeit wie zu Zeiten des vormaligen Assistenzeinsatzes zur Grenzraumüberwachung, wo zusätzlich noch Unterstützungsleistungen bei Hochwasser erbracht wurden, sind heute wohl nicht mehr möglich.“

Es sei bemerkenswert, dass gerade jener Norbert Darabos (SPÖ), der als Verteidigungsminister das Heer ausgehungert habe, jetzt als burgenländischer Landesrat nach einem raschen Assistenzeinsatz des Bundesheeres und Grenzkontrollen rufe.

Es dürfe keinen weiterer Abbau von Fähigkeiten, die wir zukünftig noch dringend brauchen werden, geben, forderte Waldner. Es verlangte zudem die finanzielle Mitteln für die Bewältigung des laufenden Assistenzeinsatzes und für alle zukünftigen Aufgaben.

Auch der freiheitliche Wehrsprecher Reinhard Bösch forderte in einer Aussendung am Dienstag angesichts der Flüchtlingskrise ein Ende der Einsparungen beim Bundesheer.

huppy worker,under constuction

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Wilhelm Waldner: „Da steigen wir auf die Barrikaden!“

Wien  – „Der Dienstgeber hat einen Vertrauensbruch der Extraklasse begangen“, sagt Bundesheer-Gewerkschafter Wilhelm Waldner und er fügt hinzu: „Das lassen wir uns sicher nicht gefallen. Da steigen wir auf die Barrikaden!“

Der Nationalrat hat bekanntlich am vergangenen Mittwoch eine Gesetzesnovelle zum Dienst- und Besoldungsrecht beschlossen, die nicht einmal ausgewiesene Experten verstehen -, geschweige denn die Nationalräte, die diese Novellen „durchgewinkt“ haben. Schon daraus ergebe sich eine klare Verfassungswidrigkeit der beschlossenen Gesetzestexte, so Waldner.

„Da hat der Dienstgeber in einer Nacht- und Nebelaktion eine ‚Husch-Pfusch-Reform‘ im Parlament durchgedrückt“, so der Vorsitzende der Bundesheergewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD). „Wir sind betroffen und entsetzt über die unprofessionelle Vorgangsweise des Dienstgebers, der durch das zuständige Bundeskanzleramt vertreten wird. So über eine loyale Berufsgruppe „drüberzufahren“, sei einzigartig.

Die Zwangsüberleitung ohne vorherige Diskussion mit den Betroffenen, offenkundige Gehaltskürzungen und weitere drohende Verschlechterungen trieben nicht nur die sonst so besonnenen Richter auf die Barrikaden, so Waldner. „Da ist etwas katastrophal schief gegangen im zuständigen Bundeskanzleramt“, stellt Waldner fest.

Die Bundesheergewerkschaft in der GÖD protestiere daher entschieden gegen einen derartigen Dilettantismus und den mitarbeiterverachtenden Umgang. „Die Sozialpartnerschaft, die Österreich groß und wohlhabend gemacht hat, ist nicht bloß mit Füßen getreten worden, sondern diese Form eines beginnenden ‚Thatcherismus‘ ist ein Armutszeugnis für die Bundesregierung“, sagt der Bundesheergewerkschafter.

Wie die parlamentarische Opposition völlig zu Recht in der Plenarsitzung ausgeführt habe, sei das parlamentarische Verfahren mit inakzeptablen Methoden durchgedrückt worden. „Wir gehen davon aus, dass der Herr Bundespräsident das verfassungswidrige Zustandekommen dieser Gesetzesinitiative stoppt, indem er das Gesetz einfach nicht gegenzeichnet“, sagt Waldner. Andernfalls werde der Verfassungsgerichtshof den Verantwortlichen neuerlich ein schlechtes Zeugnis ausstellen müssen.

Die Bundesheergewerkschaft in der GÖD erwarte jedenfalls eine große Zahl an Verfahren, die mit der bewährten und erfolgreichen rechtlichen Unterstützung der GÖD bis zur letzten Instanz „durchgezogen“ würden. „Die Vorschläge der GÖD sind vom Tisch gewischt worden.

Wir fordern den Dienstgeber daher neuerlich auf, rasch an den Verhandlungstisch zurückzukehren und diesen ‚Pfusch‘ zu sanieren“, so der Heeresgewerkschafter abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Wilhelm Waldner
Vorsitzender GÖD-Bundesheergewerkschaft
0664 6221262
Rossauer Lände 1
1090 Wien

Frohe Weihnachten 2014

 

Am 11 12 14 fand in der Schenkenstraße die erweiterte Bundesleitungssitzung der Bundesheergewerkschaft statt.

Als Vortragende waren Mag. Michael Kloibmüller, Kabinetschef und Hannes Taborsky, GÖD – Bereichsleiter geladen.

Taborsky sprach zum Thema „Anrechnung von Arbeitszeiten“ wofür er großen Beifall erlangt.

DSC_1037DSC_1506

Unfallversicherung für Soldatinnen und Soldaten beschlossen

Utl.: Schutz bei Dienst- und Freizeitunfällen ab 1. Jänner 2015

Lange hatte der Vorsitzende der Bundesheergewerkschaft, Wilhelm Waldner, hinter den Kulissen verhandelt – und ab heute ist es fix:
Der Vorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat eine neue Unfallversicherung für die aktiven Mitglieder der GÖD – Bundesheergewerkschaft (BV 25)  für alle Soldatinnen und Soldaten beschlossen, die einen Dienst- oder Freizeitunfall erleiden.
Der Versicherungsschutz ist ab dem kommenden Jänner 2015 wirksam und gilt automatisch für alle oa aktiven GÖD-Mitglieder.

Somit erhalten Versicherte  drei Euro Taggeld, wenn sie nach einem Unfall vorübergehend dienstunfähig werden – und dies vom ersten Tag ihrer Genesungsphase an und bis zu 365 Tage innerhalb von vier Jahren, gerechnet ab dem Unfalltag.

„Das ist ein weiterer Meilenstein im Mitarbeiterschutz“, sagt Bundesheer-Gewerkschafter Wilhelm Waldner und er fügt hinzu: „Gerade in Zeiten großer Unsicherheit ist das ein deutliches Signal an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Bei uns hat noch immer der Mensch Vorrang!“

1kreis

Weitere Infos

GÖD_Informationsblatt_Unfallversicherung_BV25

Formulare ab 01 01 2015 hier abrufbar.

141111 Aushang Unfallversicherung Aktuell

 

Nächste Seite »