Doskozil zum Weltfrauentag: Frauenanteil im Bundesheer erhöhen

Weltfrauentag im Verteidigungsministerium

Wien (OTS) – Anlässlich des heutigen Weltfrauentags präsentierte das Verteidigungsministerium die Ausstellung „Frauen im BMLVS/gestern-heute-morgen“. Minister Hans Peter Doskozil eröffnete die Ausstellung in der Aula des Verteidigungsministeriums in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums und des Bundesheeres. Doskozil: „Die Frau als Soldatin soll ein normales Berufsbild darstellen. Wir müssen eine Offensive starten und die beruflichen Rahmenbedingungen verändern, damit wir den Frauenanteil erhöhen können. Dabei stehen für mich auch die Aufnahmekriterien auf dem Prüfstand.“ „Ich bin bereit, offen an das Thema heranzugehen“, so der Minister weiter.

Die Ausstellung zeigt Fotokollagen und Bilder von Frauen aus Militär, Sport und Verwaltung aus der Vergangenheit, der Gegenwart und gibt Ausblicke in die Zukunft. Frauen sind unter anderem in ihrer Funktion als Soldatinnen zu sehen, sowohl vor 100 Jahren als auch in gegenwärtigen Positionen wie beispielsweise als Ärztinnen im Militärdienst. Ebenso stehen Frauen als Zivilbedienstete und ihre Relevanz für das Verteidigungsressort im Fokus.

Seit 1998 sind Soldatinnen ein fixer Bestandteil beim Bundesheer. Am 1. April 1998 rückten die ersten sieben Rekrutinnen ein. Seither sind Frauen in allen Funktionen und Waffengattungen des Bundesheeres tätig – von der Militärpilotin bis zur Panzerfahrerin. Ihnen stehen dieselben Karrieremöglichkeiten offen wie ihren männlichen Kameraden. Ebenso erhalten Frauen und Männer denselben Lohn für gleiche Arbeit.

Derzeit sind rund 2.530 Frauen im Verteidigungsressort beschäftigt, 387 davon sind Soldatinnen. Weiters bietet das Bundesheer im Rahmen der Sportförderung derzeit 80 Leistungssportlerinnen die Möglichkeit, für nationale und internationale Wettkämpfe zu trainieren.

Die Ausstellung „Frauen im BMLVS/gestern-heute-morgen“ der Kärntner Künstlerin Elisabeth Bergner ist vom 8.- 22. 2016 März in der Roßauer Kaserne zu sehen.

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