Eine vom Nationalrat einstimmig verabschiedete Novellierung des Bundes-Personalvertretungsgesetzes hat eine Senkung des passiven Wahlalters für die Personalvertretung im Bundesdienst zum Inhalt. Schon bei den nächsten Personalvertretungswahlen am 26./27. November werden alle Bediensteten kandidieren können, die das 15. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem werden mit der Novelle die Zuständigkeiten der Zentralausschüsse an die neue Ressortverteilung in der Regierung angepasst sowie ein gemeinschaftlicher Zentralausschuss für das gesamte Ressort des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) geschaffen.

Die Gesetzesnovelle wurde von den Abgeordneter Otto Pendl (S), Johannes Jarolim (S) und Wolfgang Gerstl (V) ausdrücklich begrüßt. Mit der Senkung des passiven Wahlalters von 19 auf 15 Jahre fungiere der Bund als Vorreiter, sagte Gerstl. Er zeigte sich überdies darüber erfreut, dass in die von Kanzleramtsminister Josef Ostermayer eingesetzte Aufgaben- und Deregulierungskommission zur Überprüfung staatlicher Aufgaben auch ArbeitnehmervertreterInnen eingebunden sind.

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