204.000 öffentlich Bedienstete wollen nach Nullohnrunde für 2014 wieder ein klares Gehalts-Plus.

Als hätte er von der tristen Budgetlage gewusst, die erst jetzt, nach der Wahl, bekannt geworden ist. Bereits Anfang September wollte Gewerkschaftsboss Fritz Neugebauer mit den Regierenden die Gehaltserhöhung für seine Klientel fixieren. Nein sagte die zuständige SPÖ-Ministerin, Gabriele Heinisch-Hosek, damals. Zum „üblichen Zeitpunkt“ werde darüber geredet.

Nun, angesichts der fehlenden zig-Milliarden in der Staatskasse, tun sich Rote und Schwarze jedenfalls leichter, zu argumentieren, dass nicht viel zu holen ist. Für das Jahr 2013 hatten die 204.000 Beamten und Vertragsbediensteten nichts draufbekommen. Es war deren Beitrag zum Sparpaket, das 2012 geschnürt worden war. Für 2012 vereinbarten Standesvertreter und Koalitionäre einen „moderaten Abschluss“. Laut KURIER-Recherchen sind 1,5 Prozent mehr budgetiert. 0,5 davon soll es in „Cash“ geben, etwa als Einmalzahlung.

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