Wie alljährlich zur Weihnachtszeit fand auch heuer die Bundesleitungssitzung der Bundesheergewerkschaft gemeinsam mit der Bundesleitung der Heeresverwaltung statt.

Im Mittelpunkt standen die Berichte des Vorsitzenden Wilhelm Waldner zum laufendem Jahr. Hier wurde eine beeindruckende Erfolgsbilanz der Bundesheergewerkschaft präsentiert die sehr viel Positives für die Dienstnehmer im Bundesheer erbrachte. Auch wurde der noch zu bewältigende Aufgabenkatalog für die Zukunft vorgestellt.
Es gilt, so Vorsitzender Waldner, noch viele „Grauslichkeiten“ abzustellen.

Für Gastvorträge konnten der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, und der Wehrsprecher der ÖVP, Oskar Klikovits, gewonnen werden.

Fritz Neugebauer dankte in seinen einleitenden Worten den Kolleginnen und Kollegen des Bundesheers um deren Engagement im In- und Ausland. Eben dieses Bundesheer erbringe einen hohen Beitrag für die höchst positive Reputation Österreichs in der Welt. Auch hier solle der Einsatz und die Arbeit durch die Regierung anerkannt werden. Ein vernünftiger Gehaltsabschluss sei deshalb in jedem Falle angemessen.

Eine Budgetsanierung, ständige unsachliche Herabsetzungen und eine einseitige Belastung seien für den Öffentlichen Dienst nicht akzeptierbar. In jedem Falle müsse deshalb durch ein Zusammenstehen, auch unter Einbringung „gewerkschaftlicher Maßnahmen“, ein akzeptierbarer Gehaltsabschluss eingefahren werden.
Jedes Gewerkschaftsmitglied, jede Kollegin und Kollege im öffentlichen Dienst sei hier aufgerufen ein unübersehbares Zeichen zu setzen, wenn dies nötig sein sollte.

Unser langjähriger Kollege und Mitstreiter in der Bundesheergewerkschaft, Kollege Peter Doubek, erhielt durch den GÖD-Vorsitzenden Fritz Neugebauer und durch den Vorsitzenden der Bundesheergewerkschaft eine besondere Ehrung für seine jahrelange Unterstützung und Mitarbeit in der GÖD und Bundesheergewerkschaft. Wir gratulieren herzlichst!!

Wehrsprecher Oskar Klikovits stellte kurz die noch nicht gänzlich akkordierte Sicherheitsstrategie in kurzen Zügen vor und erläuterte die politische Sicht der ÖVP zur Zukunft des Bundesheeres. Er umriss ergänzend dazu das Modell der ÖVP zum „Österreich-Dienst“ und bekannte sich, wie die ÖVP insgesamt, weiterhin zur verfassungsrechtlich verankerten Wehrpflicht. Auch meldete er seine Bedenken an, wie der derzeitig vorgesehene Abverkauf von Panzern vor sich ginge. „Man verkaufe vielerlei Gerät, darunter modernste Kampfpanzer und Panzerartillerie ohne Bestehen eines klaren Truppen- oder Aufgabenkonzeptes für das Bundesheer der Zukunft“, so Klikovits.

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