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Waldner: „Personalkapazität und das Know How eigener Bediensteter zur Versorgung von Truppen in Krisen- und Notfällen muss erhalten werden!“

Die GÖD-Bundesheergewerkschaft unter ihrem Vorsitzenden Wilhelm Waldner nimmt heute aufgrund der Präsentation des „Zentralküchenmodells„, die durch den Kommandanten der Streitkräfte, Generalleutnant Günter Höfler, im Auftrag des BMLVS erfolgte, grundsätzlich Stellung: „Das Projekt Zentralküche ist soweit fortgeschritten, dass es bereits unumkehrbar ist. Es ist jedoch absolut positiv zu werten, dass die von FPÖ-Verteidigungsminister Herbert Scheibner eingeleitete Totalprivatisierung der Verpflegsversorgung des Bundesheeres aufgrund unserer Verhandlungen mit der Ressortführung gestoppt werden konnte. Nun erfolgt die Einführung des Projektes Zentralküche als „innerbetriebliche Optimierung“. Dies bedeutet, dass auf die Arbeitsplätze und das Know How der bestehenden Bediensteten zurückgegriffen werden wird“, erklärt dazu der Vorsitzende der GÖD-Bundesheergewerkschaft, Wilhelm Waldner.

Aus Anlass der Präsentation des Projektes „Zentralküche“ erneuert die GÖD-Bundesheergewerkschaft auch ihre Forderung nach Erhalt der Feldküchenorganisation als Teil des gesamten Verpflegsversorgungskonzeptes. „Dies ist für uns als Personalvertreter nicht verhandelbar. Es darf zu keiner Privatisierung der Küchen kommen, wir müssen die Personalkapazität und das Know How eigener Bediensteter zur Versorgung von Truppen in Krisen- und Notfällen erhalten“, so Waldner. Zudem dürfe es durch die Einführung des Zentralküchenmodells zu keiner Verteuerung der Kosten für die beteiligten Kostteilnehmer kommen. „In diesem Zusammenhang schlagen wir die Ausweitung unseres Angebotes auch an andere ressortexterne Dienststellen, etwa von Polizei, Ämtern sowie der Justiz, vor, die ebenfalls mit „Cook and Chill“ in ihren eigenen Einrichtungen versorgt werden können. Hier hat dieses Konzept noch einen positiven Spielraum zur Verbesserung der Kostenstruktur“, so Waldner abschließend.

ots.at

ots.at – BMLVS: Gulaschkanone war gestern – Zentralküche ist heute

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