GÖD-Bundesheergewerkschaft begrüßt Entscheidung General Entachers, gegen den Bescheid des Verteidigungsministeriums vorzugehen.

Die Berufungskommission im Bundeskanzleramt wird innerhalb von drei Monaten entscheiden

„Die Entscheidung von General Entacher, die vom Verteidigungsminister betriebene Ablöse nicht widerspruchslos zur Kenntnis zu nehmen und mit Unterstützung durch die Gewerkschaft dagegen vorzugehen, wird ausdrücklich begrüßt„, sagt Wilhelm Waldner, Vorsitzender der Bundesheergewerkschaft in der GÖD.

Der Verteidigungsminister hat zwar zu Beginn der Diskussion um die Wehrpflicht eine „offene Diskussion ohne Tabus“ gefordert, aber auf die öffentliche Meinungsäußerung eines Spitzenmilitärs und anerkannten Fachexperten zu diesem Thema mit der Abberufung aus der Funktion reagiert. Sogar die Personalvertretungsaufsichtskommission hat vor kurzem festgestellt, dass die Personalvertretung nicht gesetzeskonform eingebunden wurde.

Diese Vorgangsweise des Verteidigungsministers führt zu einem immer größer werdenden Unbehagen im Bundesheer und lässt erahnen, wie sehr sich die Unternehmenskultur unter Minister Darabos verändert hat.

„Wir sind zuversichtlich, dass diese unverständliche Vorgangsweise des Verteidigungsministers durch die Berufungskommission korrigiert werden wird“, so Waldner abschließend.

ots.at

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