Parteiübergreifende Resolution der Heeres-Gewerkschafter zur Erhaltung der Wehrpflicht an LH-Stv. Sobotka übergeben

Utl.: FCG und FSG sagen „Ja zur Wehrpflicht

St. Pölten (OTS/OTS) – Niederösterreichs LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka hat am Landestag der Bundesheergewerkschaft Niederösterreich den dortigen Dienstnehmervertretern rund um NÖ-Vorsitzenden Wolfgang Hammerl (FCG), Bundes-Vorsitzenden Wilhelm Waldner (FCG) sowie Josef Kalteis (FSG) und Rudolf Winter (FSG) seine Unterstützung und die der Landesregierung zugesichert. Die von allen Anwesenden beider Fraktionen einstimmig beschlossene Resolution mit dem Titel „Ja zur Wehrpflicht“ sei voll und ganz im Sinne des Landes, der Regionen und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, betont Sobotka.

„Nur durch die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht kann das Österreichische Bundesheer auch in Zukunft alle verfassungsmäßig vorgegebenen Aufgaben erfüllen. Alles andere wäre unserer Bevölkerung gegenüber unverantwortlich – man denke nur an eventuelle Hochwasser-, Lawinen- oder Schneeräumungseinsätze“, erklären Hammerl (FCG) und Winter (FSG) unisono.

„Egal ob FCG oder FSG – hier stehen wir parteiübergreifend und gemeinsam für die Wehrpflicht ein und deshalb werde ich diese Resolution voll und ganz unterstützen“, betont Sobotka. Gleichzeitig seien alle aufgefordert in ihrem persönlichen Umfeld alles Notwendige zu tun, um die Wichtigkeit der Wehrpflicht auch nach außen hin klar zu machen.

Sobotka hebt vor allem die Bedeutung der Kasernen als Arbeitgeber und für die regionale Wertschöpfung hervor: „Die NÖ Kasernen bieten direkt rund 5.200 Niederösterreichern Arbeit und indirekt vielen tausend mehr. Aber vor allem die Entwicklungen im afrikanisch-arabischen Raum, von Mubarak bis Gaddafi, sollten uns sagen: Finger weg vom Berufs- und Söldnerheer“.

Schweden, das für Darabos als „Modell für Österreich“ gilt, hat bei selber Einwohnerzahl wie Österreich gerade einmal 2.300 Berufssoldaten zusammengebracht. Beim großen Hochwasser 2002 waren landesweit aber bis zu 8.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Neben dem Katastrophenschutz, muss im Bedarfsfall auch der Terrorismusschutz garantiert werden – das geht nur über Personalstärke. Gerade die aktuellen Krisenherde zeigen die Kompetenz des Heeres bei der Heimholung unserer Landsleute. Aber auch in der Gesundheitsversorgung wird es ohne Wehrpflicht nicht gehen, jeder 4te Einsatz ist ohne Freiwillige und Zivildiener von der Streichung bedroht – niemand wird noch ehrenamtlich tätig sein, wenn man dafür 1.300 Euro bekommen soll.

Generell argumentieren Darabos & Co. bei ihrem Berufsheer-Plan nur mittels Getrickse und falscher Zahlen: Das Darabos-Vorhaben kostet 2,6 statt 2,1 Mrd. Euro und damit um 500 Mio. Euro mehr, die Hundstorfer-Idee um 30 Mio. mehr als bisher.

Rückfragehinweis:
Mag. Günther Haslauer
Mobil: 0664/ 136 26 55

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OTS0090 2011-02-25/10:41

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