Utl.: Wehrpflicht sowohl für Inlands- als auch Auslandsaufgaben notwendig, essentiell und unverzichtbar

Wien (OTS) – In einer gemeinsamen Resolution am 12. Landestag der burgenländischen BundesheergewerkschafterInnen in der GÖD am 4. Februar 2011 in Eisenstadt wurde ein eindeutiges Bekenntnis zum bewährten System der allgemeinen Wehrpflicht beschlossen. Diese Resolution wurde einstimmig mit den Stimmen der christdemokratischen (FCG) als auch sozialdemokratischen (FSG) GewerkschafterInnen beschlossen.

„Nur durch die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht kann das Österreichische Bundesheer auch in Zukunft alle verfassungsmäßig vorgegebenen Aufgaben erfüllen. Alles andere wäre unserer Bevölkerung gegenüber unverantwortlich – man denke nur an eventuelle Hochwasser-, Lawinen- oder Schneeräumungseinsätze im Inneren“, erklärte heute der wiedergewählte Vorsitzende der Landesleitung Burgenland der Bundesheergewerkschaft, Gerhard Schmölzer.

Die Erfüllung dieses Aufgabenspektrums wird von unserer Bevölkerung mit Recht erwartet und bildet auch die Basis für die gesellschaftliche Akzeptanz des Bundesheeres. Doch auch für alle Auslandseinsätze sei die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht notwendig. So müsse man dafür speziell ausgerüstete und ausgebildete Kaderpräsenzeinheiten (KPE) bereithalten, für die die Zahl der Präsenzdiener eine wichtige Rekrutierungsbasis darstellt. Nur dadurch könne man im Sinne einer Bestenauswahl ausreichend Soldaten im Ausbildungsdienst bzw. spätere KPE-Soldaten gewinnen. Dadurch wird auch im Krisenfall die notwendige Basis für eine sogenannte „Aufwuchsfähigkeit“ des Bundesheeres im Kader- als auch im Milizbereich geschaffen.

Bundesheer leistet demokratiepolitisch wichtige Aufgaben!

In diesem Zusammenhang forderte der Landesvorsitzende der burgenländischen Bundesheergewerkschafter auch einen Blick auf die „immateriellen“ gesellschaftspolitischen Leistungen des Bundesheeres. „Nur mit der allgemeinen Wehrpflicht wird sichergestellt, dass das Österreichische Bundesheer ein von der Gesamtbevölkerung getragenes und im Bewusstsein der Einwohner Österreichs verankertes Krisenbewältigungsinstrument bleibt. Die allgemeine Wehrpflicht mit ihrer Werte- und Bewusstseinsbildung ist zudem ein wesentlicher Träger für die Integration von Österreichern mit Migrationshintergrund“, heißt es dazu wörtlich in der Resolution. „Wir dürfen auch diese Aspekte nicht leichtfertig verspielen“, sagte Schmölzer abschließend.

Rückfragehinweis:
Landesvorstand Burgenland
Landesleitung Bundesheergewerkschaft
Tel.: 0699 1324 1320

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OTS0201 2011-02-04/15:09

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