Utl.: FPÖ-Generalsekretär Kickl hat offenbar keine Ahnung über das Zustandekommen von Basisdaten für Gehaltsverhandlungen. =

Wien (OTS) – „Eigentlich müsste der Generalsekretär der FPÖ wissen, dass bei der Berechnung für die Inflationsrate der Pensionserhöhung ein anderer Zeitraum herangezogen wird als für die Gehaltsverhandlungen der Öffentlich Bediensteten. Diese Unkenntnis wirkt umso schwerer, als die FPÖ in der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung ja vertreten ist“, zeigt sich der Bereichsleiter für Dienstrecht in der GÖD, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl verwundert über die unqualifizierten Aussagen Kickls.

„Die Inflationsrate für die Pensionserhöhung berechnet sich von den Monaten August 2009 bis Juli 2010. Das ergibt einen Wert von 1,2 %. Für die Gehaltsverhandlungen des Öffentlichen Dienstes werden die letzten vier abgerechneten Quartale herangezogen, das ist die Zeitspanne Oktober 2009 bis September 2010 und diese Zeitspanne ergibt den Wert von 1,45%. Voriges Jahr war zum Beispiel der Pensionistenwert höher als jener für die Öffentlich Bediensteten. Heuer ist es umgekehrt. Falls Generalsekretär Kickl Nachhilfe benötigt, die GÖD ist gerne Bereit diesbezüglich Aufklärung zu leisten“, so Schnedl abschließend.

Rückfragehinweis: GÖD-Presse Tel.: 01-53454-233

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OTS0146 2010-10-27/12:31

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