Utl.: Schnedl gratuliert Manfred Wiedner und seinem Team sehr herzlich! =

Wien (OTS) – Wien (FCG) – Der Bundesvorsitzende der Christgewerkschafter, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl, gratuliert Manfred Wiedner herzlich für das erfolgreich durchgeführte
Postvolksbegehren. „Das deutliche Überspringen der 100.000er-Hürde trotz Hochsommer und Urlaubszeit zeigt klar, dass die Bevölkerung hinter den Postbediensteten steht. Manfred Wiedner hat das Volksbegehren „Stopp dem Postraub“ initiiert und von Beginn an eine klare Linie im Sinne der Kolleginnen und Kollegen gefahren. Ihm und den vielen Kolleginnen und Kollegen die für ihre Rechte und Anliegen gekämpft haben, ist zu danken.“

„Jetzt ist dafür gesorgt, dass die Debatte im Nationalrat fortgesetzt werden muss. Mit dem vorgelegten Ministerratsbeschluss zum Postmarktgesetz sind wir nicht zufrieden. Die Post schreibt Gewinne und ist ein gutes Unternehmen mit hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir wollen, dass die Post auch als Post bestehen bleibt. Es muss noch wesentliche inhaltliche Änderungen geben!“, erteilt Schnedl voreiligen Zustimmungssignalen zum Postmarktgesetz eine klare Abfuhr.

„Vor allem zwei wesentliche Punkte sind noch zu ändern:

Erstens muss sichergestellt werden, dass der Kollektivvertrag für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Zustellbereich gilt.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass dieser nicht durch Scheinselbstständigkeit unterlaufen werden kann.

Zweitens ermöglicht der derzeitige Gesetzesentwurf theoretisch eine Schließung aller Postfilialen. Wir wollen aber eine Bestandsgarantie für die Postämter“, so Schnedl weiter.

„Wir müssen und werden verhindern, dass Lohn- und Sozialdumping im Postbereich stattfindet. Daher ist es enorm wichtig, dass durch das erfolgreiche Postvolksbegehren die Debatte im Parlament zu diesen Inhalten geführt werden muss. Die Parlamentarier sind gefordert!“, gibt sich Schnedl zuversichtlich, dass es noch zu den gewünschten Änderungen im Postmarktgesetz kommt.

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FCG-Pressereferat, Anneliese Rothleitner-Reinisch
Tel.: 0664-614 50 52, Mail: anneliese.rothleitner@oegb.at

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