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Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen die Bundesheergewerkschaft.

Der Vorsitzende:

Willi WALDNER

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Die Gehaltssteigerung im öffentlichen Dienst liegt zwischen 3,36 % (€ 1.388,80 brutto) und 2,68 % (€ 9.594,40 brutto)
Die in Fixbeträgen ausgewiesenen Zulagen und Vergütungen werden um 2,95 % angehoben.

In der Beilage die näheren Infos über das Gehalt

 

Beamte bekommen um 2,68 bis 3,36 Prozent mehr – Beamte – derStandard.at › Inland.

 

Wie alljährlich zur Weihnachtszeit fand auch heuer die Bundesleitungssitzung der Bundesheergewerkschaft gemeinsam mit der Bundesleitung der Heeresverwaltung statt.

Im Mittelpunkt standen die Berichte des Vorsitzenden Wilhelm Waldner zum laufendem Jahr. Hier wurde eine beeindruckende Erfolgsbilanz der Bundesheergewerkschaft präsentiert die sehr viel Positives für die Dienstnehmer im Bundesheer erbrachte. Auch wurde der noch zu bewältigende Aufgabenkatalog für die Zukunft vorgestellt.
Es gilt, so Vorsitzender Waldner, noch viele „Grauslichkeiten“ abzustellen.

Für Gastvorträge konnten der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, und der Wehrsprecher der ÖVP, Oskar Klikovits, gewonnen werden.

Fritz Neugebauer dankte in seinen einleitenden Worten den Kolleginnen und Kollegen des Bundesheers um deren Engagement im In- und Ausland. Eben dieses Bundesheer erbringe einen hohen Beitrag für die höchst positive Reputation Österreichs in der Welt. Auch hier solle der Einsatz und die Arbeit durch die Regierung anerkannt werden. Ein vernünftiger Gehaltsabschluss sei deshalb in jedem Falle angemessen.

Eine Budgetsanierung, ständige unsachliche Herabsetzungen und eine einseitige Belastung seien für den Öffentlichen Dienst nicht akzeptierbar. In jedem Falle müsse deshalb durch ein Zusammenstehen, auch unter Einbringung „gewerkschaftlicher Maßnahmen“, ein akzeptierbarer Gehaltsabschluss eingefahren werden.
Jedes Gewerkschaftsmitglied, jede Kollegin und Kollege im öffentlichen Dienst sei hier aufgerufen ein unübersehbares Zeichen zu setzen, wenn dies nötig sein sollte.

Unser langjähriger Kollege und Mitstreiter in der Bundesheergewerkschaft, Kollege Peter Doubek, erhielt durch den GÖD-Vorsitzenden Fritz Neugebauer und durch den Vorsitzenden der Bundesheergewerkschaft eine besondere Ehrung für seine jahrelange Unterstützung und Mitarbeit in der GÖD und Bundesheergewerkschaft. Wir gratulieren herzlichst!!

Wehrsprecher Oskar Klikovits stellte kurz die noch nicht gänzlich akkordierte Sicherheitsstrategie in kurzen Zügen vor und erläuterte die politische Sicht der ÖVP zur Zukunft des Bundesheeres. Er umriss ergänzend dazu das Modell der ÖVP zum „Österreich-Dienst“ und bekannte sich, wie die ÖVP insgesamt, weiterhin zur verfassungsrechtlich verankerten Wehrpflicht. Auch meldete er seine Bedenken an, wie der derzeitig vorgesehene Abverkauf von Panzern vor sich ginge. „Man verkaufe vielerlei Gerät, darunter modernste Kampfpanzer und Panzerartillerie ohne Bestehen eines klaren Truppen- oder Aufgabenkonzeptes für das Bundesheer der Zukunft“, so Klikovits.

Resolution Bundeskonferenz 29.11.11

Wichtige Info !

Fritz Neugebauer am 30.11.2011 von 15:00 bis16:00 Uhr im Presse Livechat

diepresse.com/chat

2,5 %  lautet des neue Angebot der Regierung für die derzeitigen Gehaltsverhandlungen

3. Gehaltsrunde abgebrochen

Weitere Info -3.gehaltsr

Auch die 2. Gehaltsrunde wurde abgebrochen.

GÖD-Info

Kontra Beamte austauschen
Berufspflicht Widerspruch
Kommentar | Conrad Seidl, 08. November 2011 18:41

Es gehört zu den Pflichten des Beamten, auf Fehlentwicklungen in den Ressorts hinzuweisen

In der Privatwirtschaft würde es das nicht geben, sagte Norbert Darabos fast weinerlich am Dienstagmorgen, ehe er sich gezwungenermaßen mit General Edmund Entacher zusammengesetzt hat. Das ist jener Spitzenbeamte, der sein gutes Recht wahrgenommen hat, seine fachlich begründete Meinung frei zu äußern und seinen Dienst im Sinne des Gesetzes auszuüben. Eine unabhängige, von einer Richterin am Verwaltungsgerichtshof geleitete Kommission hat festgestellt, dass ein Minister mit seinen Beamten nicht willkürlich umspringen darf.

Wo, fragt Darabos, ein treuer Leser der Kommentare der Kronen Zeitung, bleibt denn da das Primat der Politik, wenn ein Minister etwas anderes will als seine höchsten Beamten? Es bleibt dort, wo es hingehört: beim Souverän und der von ihm gewählten Gesetzgebung.

Es gehört zum Berufsbild des Beamten, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten und Machtgelüste von Ministern und ihren politischen Kabinetten die Gesetze zu vollziehen. Es gehört zu den Pflichten des Beamten, auf Fehlentwicklungen in den Ressorts hinzuweisen – wo sie das versäumen, klopft ihnen zu Recht der Rechnungshof oder eines der Höchstgerichte auf die Finger. Es sind auch genau diese Rechte und Pflichten, derentwegen Beamte unter einem besonderen Schutz stehen, der weit über jenen in der Privatwirtschaft hinausreicht. Alle Skandale der letzten Jahre zeigen: Österreich braucht mehr Beamte, die widersprechen, wenn Machtmissbrauch droht. (DER STANDARD; Printausgabe, 9.11.2011)
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